Wanderarbeiter in Kesten schikanieren Anwohner

Auch heute sind wir in Kesten an der Mosel wieder der stupiden Willkür deutscher Wanderarbeiter im Straßenbau ausgesetzt.

Der öffentliche Auftrag ermächtigt selbsternannt zu unkoordinierten Handlungen bei einigen Einwohnern.

So wird bei uns z.B. durch eiserne Stäbe, die natürlich baubedingt dringend erforderlich sind, seit einer Woche vor der Garage die Einfahrt gessperrt, obwohl die Arbeiten seitdem 200 m weiter entfernt stattfinden.

Da vergessen einge Wanderarbeiter, dass sie hier nur gelitten sind, nicht aber erwünscht. Eine Firma, die sich so dreist über die Lebensqualität der sowieso durch Staub und Lärm gefolterten Anwohner hinwegsetzt, sollte keine öffentlichen Aufträge erhalten.

Auch die Art und Weise des Verhaltens gehört zur Bauausführung.

Billig Jobber

Ab Mai 2011 wird auf dem deutschen Arbeitsmarkt alles neu – dann gilt in der Europäischen Union völlige Freizügigkeit. Gewerkschafter fürchten einen Ansturm von Billigkräften aus dem Osten, aber auch Unternehmer sind alarmiert: Ohne Mindestlöhne droht ihnen ein mörderischer Dumpingwettlauf.

Es gibt ohnehin schon eine Reihe von Branchen, in denen die Bezahlung nicht unter eine bestimmt Mindestgrenze rutschen darf. Dazu zählen das Bauhauptgewerbe, die Dachdecker, Elektroinstallateure, Maler und Lackierer, Gebäudereiniger, Bergleute oder Pfleger. Die meisten Mindestlöhne bewegen sich zwischen acht und zwölf Euro pro Stunde, unterschieden nach West- und Ostbundesländern und zum Teil auch nach Fach- und Hilfsarbeitern. Für Sicherheitsdienste fängt die Skala bei sechs Euro an.

Architekturbiennale in Venedig

Die träumen ja nur, die bauen ja gar nicht: Die am Sonntag eröffnete 12. Architekturbiennale von Venedig kommt nicht als große Bauschau daher, sondern setzt auf eher künstlerische Ansätze. Der deutsche Beitrag schließt sich dem an – und setzt auf ein urdeutsches Thema.

Venedig/Hamburg – Architektur hat, so lautet ja die landläufige Meinung, ganz wesentlich etwas mit Bauen und Bauten zu tun, mit Konstruktion, mit der Verarbeitung von Beton, Glas oder Holz. Wer dieses Architekturverständnis teilt, dürfte von der 12. Biennale von Venedig ziemlich enttäuscht sein. Denn die vermeintlich große Bauschau, seit diesem Sonntag offiziell für Besucher eröffnet, ist eben das nicht: Hier wird nicht mit spektakulären Entwürfen geklotzt und geprotzt, sondern es dominieren künstlerische Annäherungen.

Bis zum 21. November können sich Besucher in der Lagunenstadt mit der Schau und ihrem Motto “People meet in Architecture” (Menschen treffen sich in Architektur) auseinandersetzen. Und es ist bezeichnend – wenn auch überraschend -, dass der Goldene Löwe für den besten nationalen Beitrag in diesem Jahr an das Königreich Bahrain ging.

Der Kleinstaat aus dem Persischen Golf, der von der Fläche etwas kleiner als Berlin ist und nur knapp mehr als eine Millionen Einwohner zählt, gehört zu den jüngeren Teilnehmern unter den diesmal 56 Nationen, die die Länderpavillons in den “Giardini” bespielen. Unter dem Titel “Wiedergewinnung” zeigt Bahrain  ein paar Strandhütten, die den schnellen gesellschaftlichen Wandel in der arabischen Welt dokumentieren sollen. Solche Holzhütten wurden ehemals von Fischern genutzt, zum Beispiel um dort gemeinsam Tee zu trinken. Sie symbolisieren die jahrhundertealte, enge Verbindung des Landes und seiner Bevölkerung zum Meer, die durch die rasante wirtschaftliche Modernisierung verloren gegangen ist.

Deutsche Sehnsucht

Bahrain ist es gelungen, Formen flüchtiger Architektur zu präsentieren, die in der Lage sind, die Bedeutung des Meeres als öffentlicher Raum zu unterstreichen: Eine einmalige und einmalig schlichte Antwort auf das Thema der Schau”, begründete die Jury ihre Entscheidung und bewegte sich damit klar in dem von der Kuratorin der Gesamtschau gesteckten Rahmen. Denn die japanische Direktorin Kazuyo Sejima hatte als Motto ausgegeben: “Die Ausrichtung der Schau steht im Dienst, andere Lebensarten zu finden.” Es gehe ihr um Architektur als Träger von Wünschen, Träumen und vor allem neuen Werten.

Sejima, 54 Jahre alt, ist die erste Frau an der Spitze der Biennale. Spätestens seit sie dieses Jahr den begehrten Pritzker-Preis erhalten hat, eine Art Nobelpreis für Architekten, könnte man sie zur Riege der Stararchitekten zählen, wenn sie sich dem Glamour nicht so konsequent verweigern würde – wie es übrigens ihre Bauten ebenfalls tun, wie etwa das “New Museum of Contemporary Art” in New York.

Den Goldenen Löwen für den besten Einzelbeitrag erhielt der Japaner Junya Ishigami. Der junge Architekt siegte mit einer zarten Konstruktion eines fast unsichtbaren Wohnhauses aus durchsichtigen Plastikstäben – “Architektur als Luft”. Er schlug damit 42 Konkurrenten aus aller Welt, deren Entwürfe allesamt in den 300 Meter langen Werfthallen des “Arsenale” zu sehen sind.

Auch Ehrenlöwen gab es dieses Jahr, und zwar gleich zwei: Den Ehrenlöwen für sein Lebenswerk erhielt der niederländische Stararchitekt Rem Koolhaas als einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Architektur. Ein posthumer Goldener Löwe wurde dem 2006 gestorbenen Japaner Kazuo Shinohara verliehen.

Im deutschen Pavillon am Canal Grande trat in diesem Jahr das Büro “Walverwandschaften” an mit einem Beitrag zu einem sehr, sehr deutsch klingenden Thema: Sehnsucht. Mehr als 150 Studenten, Künstler und Architekten wirkten mit, die Beiträge stießen auf ein eher geteiltes Echo, von Schulaufgaben-Niveau war teilweise die Rede. Die Kuratoren erläuterten zum selbst gewählten Motiv, Sehnsucht sei die vielleicht größte Triebkraft für Kreativität: “Kreative Arbeit beginnt mit Sehnsucht und wird bis zum Schluss von ihr begleitet”. Andererseits dürfte auch gelten: Gut gesehnt ist nicht unbedingt gut gemacht.
Spiegel Online

Dachdecker stürzt 7 m tief

Bei einem Arbeitsunfall hat ein 43-jähriger Dachdecker am Freitagmorgen schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war bei Arbeiten an einem Haus an der Lange Straße aus rund sieben Meter Höhe von einer Leiter gestürzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen dauern an.

Der Arbeitsunfall hatte sich gegen 11.30 Uhr ereignet. Die genaue Unfallursache ist bislang unklar. Mit schweren Verletzungen brachte ein Rettungshubschrauber den 43-Jährigen in ein Kölner Krankenhaus. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.

Neue Schornsteinhöhen

Bei Dachneigungen bis einschließlich 20 Grad muss die Austrittsöffnung von Schornsteinen den First nach wie vor um mindestens 40 cm überragen oder von der Dachfläche mindestens 1 m entfernt sein.

Beträgt die Dachneigung jedoch mehr als 20 Grad, gelten folgende Werte: Der First ist um mindestens 40 cm zu überragen oder die Austrittsöffnung muss einen horizontalen Abstand von mindestens 2,30 m zur Dachfläche aufweisen.

Außerdem gilt für alle Festbrennstoff-Feuerungsanlagen mit einer Gesamtwärmeleistung bis 50 kW, dass die Austrittsöffnung in einem Umkreis von 15 m die Oberkanten von Lüftungsöffnungen, Fenstern oder Türen um mindestens 1 m überragen muss.

Der Umkreis vergrößert sich je weitere angefangene 50 kW Nennwärmeleistung um 2 m bis auf höchstens 40 m. Darüber hinaus muss die Höhe der Austrittsöffnung bei Gas- und Ölfeuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von einem bis zehn Megawatt die höchste Kante des Dachfirstes um mindestens 3,0 m überragen und mindestens 10 m über Gelände liegen.

Der BDH hat ein Informationsblatt verfasst, das die Themenstellung der 1. BImSchV mit den Regelungen für die Errichtung, die wesentliche Änderung und den Betrieb von Holzzentralheizungskesseln aufgreift. Das 6-seitige Dokument kann als PDF-Datei kostenlos im Internet herunter geladen werden unter: www.bdh-koeln.de/html/pdf/pdf_1/2010-05-bdh-informationsblatt-nr-22-teil-1.pdf

Dacharbeiten lösten Feuer aus

Düsseldorf 13.6.2010:

Der Dachstuhlbrand, der am Donnerstag ein Wohnhaus in Heerdt beschädigt hat, brach dort aus, wo Dachdecker vier Stunden zuvor gearbeitet hatten. Es war die Firma, die 2007 den Kirchenbrand in Unterbilk verursacht hat.

Die ersten Schätzungen haben die Experten nach unten korrigiert: Der Dachstuhlbrand in Heerdt hat am Donnerstagabend nicht 150 000, sondern nur einen Schaden von 30 000 Euro verursacht.

Für die Mieter vor allem in den oberen Stockwerken des Mehrfamilienhauses an der Werftstraße dürfte die Schadenshöhe erst einmal unerheblich sein. Margot Tiemann etwa muss sich um eine neue Küche kümmern, weil ihre schwer beschädigt wurde, und in der gesamten vierten Etage müssen die Spuren beseitigt werden, die Rauch, Ruß und Löschwasser hinterlassen haben.

weiterlesen: bei RP-online

Handwerk leidet unter Konjunkturkrise

Die Konjunkturkrise macht auch dem Handwerk zu schaffen. Die Umsätze sanken vergangenes Jahr um 5,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten ging um 1,5 Prozent zurück. Die stärksten Umsatzrückgänge meldeten mit 17,7 Prozent die besonders von der Konjunkturentwicklung in der Industrie abhängigen Handwerke für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer und Feinwerkmechaniker.

Die Umsätze in den Handwerken für den privaten Bedarf stagnierten den Angaben zufolge, dazu gehören beispielsweise Friseure oder Steinmetze. In zwei der sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks stiegen die Umsätze: Im Kraftfahrzeuggewerbe dank der Abwrackprämie um 1,7 Prozent und im Gesundheitsgewerbe um 0,9 Prozent.

Handelsblatt

Sturmschäden Xynthia

Der Sturm “Xynthia” hat in der Region schwere Schäden angerichtet.
Ein paar Tip vom Fachmann welche Versicherung für welchen Schaden zuständig ist:

Schaden am GebäudeGebäudeversicherung wenn Sturm mitversichert ist
Schadenbeispiele: Sturm deckt teile vom Dach ab; Sturm schleudert Äste oder Dachziegel vom Nachbarhaus auf das versicherte Objekt; wenn es durch die Schadenstelle ins Haus regnet, ist der Folgeschaden auch versichert.

Schaden am Hausrat – Hausratversicherung
Durch die Schadenstelle am Dach hat es in die Zimmer geregnet. Der Sturm hat ein Fenster eingedrückt, es regnet ins Zimmer:Möbel quellen auf; Teppiche werden naß und dreckig. Das Zimmer muss neu tapeziert werden

Schaden am PKW; LKW; Krad – nur wenn Teilkasko besteht ! Wenn keine Teilkaskoversicherung besteht, gibt es keinen Ersatz;
Wenn ein Teilkaskoschaden reguliert wird, geht man nicht mit den Prozenten hoch.
Auf der Fahrt wird der PKW von einem umherfliegenden Ast beschädigt; Ziegel fallen auf ein geparktes Auto; Ein Krad wird durch eine Windboe umgeworfen.

An Kosten übernehmen die Versicherungen alle Aufräum- und Reinigungskosten die man selbst leistet. Den Schaden am besten mit ein paar Fotos dokumentieren. Für die Reparatur einen Kostenvoranschlag erstellen. Den Schaden unverzüglich bei der Gesellschaft melden. Sich eine kurze Notiz über das Datum und der Uhrzeit der Meldung machen.

Diese Aufzählung ist nicht vollständig und ist rechtlich nicht bindend. Tips aus mehr als 22 Jahre Erfahrung.

Christoph Jungblut

Schneelast im Sauerland

Nach dem großen Schnee geht der Ernst des Lebens in Lüdenscheid weiter: Alle städtischen Schulen, Kindertagesstätten und Jugendtreffs sind ab Donnerstag wieder in Betrieb. Auf den Dächern werden allerorts die schweren Schneemassen entfernt. Die Lage normalisiert sich wieder.

Die Turn- und Sporthallen dagegen bleiben – wie gestern bereits berichtet – gesperrt, zunächst bis Sonntag.

Dächer auf Privathäusern: Sie werden von der Feuerwehr nicht geräumt – darauf weist die Stadtverwaltung hin. Sie reagiert damit auf mehrere Anfragen von Hauseigentümern – und raten ihnen, entsprechende Aufträge an Privatunternehmen zu vergeben.

„Wir haben nicht die Kapazitäten”
Winterdienst: „Der STL wird den Tag und die Nacht mit Unterstützung durch die Feuerwehr und das Ordnungsamt durcharbeiten”, kündigt Stadt-Sprecher Wolfgang Löhn an. Er geht davon aus, dass zumindest die Zufahrten zu den städtischen Einrichtungen ab heute früh wieder frei sind. Dem entsprechend ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste: die Krankenhäuser und Seniorenheime im Stadtgebiet.

Kann der Schul- und Vereinssport in den derzeit noch gesperrten Hallen Anfang der nächsten Woche fortgesetzt werden? Das macht Frank Kuschmirtz von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt davon abhängig, wieviel Schnee am kommenden Sonntag noch auf den Hallendächern lastet. Sie sollen jedenfalls in den nächsten Tagen nicht freigeschaufelt werden, räumt Kuschmirtz auf WR-Anfrage ein – mit gutem Grund: „Wir haben dafür momentan nicht die Kapazitäten.” Im Klartext: Fachkräfte etwa von beauftragten Dachdecker-Betrieben und Helfer des THW haben laut ZGW derzeit genug auf Schul- und Kita-Dächern zu tun.

Unfälle: Als deutlich robuster als die jeweiligen Unfallgegner haben sich am Dienstag öffentliche und private Räumfahrzeuge gezeigt.

Um 19 Uhr etwa gerieten in Peddensiepen ein 33-Jähriger aus Neuenrade in einem Peugeot und ein Unimog-Fahrer aneinander. Letzterer hatte beim Räumen im Kreuzungsbereich von Werdohler Land- und Bräuckenstraße offenbar die rote Ampel übersehen. Der Peugeot erlitt mit rund 10 000 Euro Totalschaden, die Reparatur am Räumschild dürfte etwa 500 Euro kosten.

Teure Unfälle mit Räumfahrzeugen
Einen anderen Peugeot hatte es bereits um 16.45 Uhr in der Lösenbach erwischt. Die Fahrerin (54) aus Lüdenscheid hatte versucht, dem „Ackerschlepper mit Räumvorrichtung” im Gegenverkehr Platz zu machen, wie es im Polizeibericht heißt. Es blieb beim Versuch. Am Auto liegt der Schaden bei 5000, am Trecker bei 1500 Euro.

Etwa 3500 Euro teuer, sogar ohne direkten Kontakt, wurde gegen 17 Uhr auf der Autobahn, Talbrücke Sürenhagen, die Begegnung eines großen Räumfahrzeugs auf der Gegenfahrbahn mit einem Ford und einem Mercedes-Lkw, die in Richtung Frankfurt unterwegs waren. Das Räumgut, dass über die Leitplanke flog, ruinierte Kühlergrills, Außenspiegel und Scheinwerfer.

Quelle: Der Westen

Kalkbleichung

Kalkbleichung ist meist eine vorübergehende Erscheinung. Sie rührt von einer Verbindung aus fein verteiltem Schwefelkies und hohem Kalkgehalt im Schiefer. Manchmal bemerkt man schon nach kurzer Lagerung auf dem Dach hellbraune bis mittelbraune Flecken, die langsam ins Gelbliche bis Grauweiße übergehen. Das ist Kalkbleichung.