Auch heute sind wir in Kesten an der Mosel wieder der stupiden Willkür deutscher Wanderarbeiter im Straßenbau ausgesetzt.
Der öffentliche Auftrag ermächtigt selbsternannt zu unkoordinierten Handlungen bei einigen Einwohnern.
So wird bei uns z.B. durch eiserne Stäbe, die natürlich baubedingt dringend erforderlich sind, seit einer Woche vor der Garage die Einfahrt gessperrt, obwohl die Arbeiten seitdem 200 m weiter entfernt stattfinden.
Da vergessen einge Wanderarbeiter, dass sie hier nur gelitten sind, nicht aber erwünscht. Eine Firma, die sich so dreist über die Lebensqualität der sowieso durch Staub und Lärm gefolterten Anwohner hinwegsetzt, sollte keine öffentlichen Aufträge erhalten.
Auch die Art und Weise des Verhaltens gehört zur Bauausführung.
Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen. Man sollte die arbeitende Bevölkerung respektieren. Gerade Straßenbauarbeiter haben einen echt schweren Job, sie müssen Dinge in die Realität umsetzen, welche sich Schreibtischtäter im wochenlanger Arbeit ersonnen haben. Jedoch paßt die Planung nicht immer in die Realität. Der Ärger mit den jeweiligen Anwohnern trifft natürlich auch die Straßenbautruppe, da meist jeder erst in der Ausführungsphase merkt was tatsächlich vor seiner Tür entstehen soll. Dabei ist vorher genung Zeit um Einspruch zu erhaben, eben noch in der Planungsphase, denn jeder Plan wird vorher in den betreffenden Gemeinden offengelegt. Die benannten eisenernen Stäbe nennt man Pinnen, diese werden genutzt um Höhen für den Straßenbau in die Örtlichkeit zu übertragen, man sollte diese also an Ort und Stelle belassen. Wer diese umtritt oder beseitigt verzögert also ein zügiges fortschreiten der Bauarbeiten, da anschließend erneut Vermessungsarbeiten durchgeführt werden müssen.
Wer hat keinen schweren Job? Im September haben wir das Dach decken lassen, und diese Truppe hat in 2,5 Tagen wirklich unermüdlich Hand in Hand gearbeitet.
Wenn ich dagegen sehe, wie gemütlich es auf der Straße zugeht, wie der LKW Fahrer auf den Kranfahrer wartet, oder umgekehrt, – das sieht eher gemächtlich aus.
Zudem: selbst bei härtester Arbeit ist es möglich unnötige Beeinträchtigungen der lebensqualität der Anwohner zu vermeiden. Der Meßstab hätte auch einen Meter entfernt gesetzt werden können, damit wir unsere Garage nutzen können.
Haftet die Baufirma für Beschädigungen an den Fahrzeugen oder für den Wertverlust?